Meine Musik

Die Musik ist für mich etwas, was mich tief im Herzen berührt.
So viele Musiker, Musikstücke, Interpretationen und Gefühle es dazu gibt, so vielseitig ist sie auch. Eine Kunst, mit der ich schon von klein an aufgewachsen bin.

Die erste Musik, welche ich gehört und gekannt habe, war diejenige meines Vaters. Er ist beruflicher (Strassen-) Musiker und war somit natürlich die erste Person, die mich der Musik angenähert hat.

Es ist selbstverständlich, dass ich viele Ansichten und Geschmäcker von meinem Vater übernommen habe, jedoch fällt mir immer mehr auf, dass ich nun endlich einen ganz eigenen Stil entwickle.

Inspiration

Bildquelle: nypost.com

Einen großen Teil meiner Inspiration finde ich in der Musik zwischen den 60’s und 80’s.
Die ältere Rockmusik hat für meine Ohren eine gewisse Charme, eine gewisse mitreißende Kraft, mit der der Großteil der modernen Musik nicht mithalten kann.
Die Beatles, Cream, Led Zeppelin, The Who, CCR, aber auch Green Day, gar Eminem, Clueso und einige auch neuere Musiker sind Künstler, die mein Herz aufgehen lassen.

Obwohl ich selber gerne mit der Musik herumexperimentiere, kann ich mit experimenteller Musik als Zuhörer nicht viel anfangen.
Die Freude am Spielen dieser Musik kann ich sehr gut nachvollziehen, jedoch finde ich Popsongs, die nicht allzu abstrakt sind, weitaus angenehmer.

Das soll aber nicht heißen, dass ich mich von abstrakter Musik nicht beeinflussen lasse. In einem Programm des Schweizer Kultursenders Radio SRF 2 kam ein Musikwerk, das darin bestand, die Geräusche eines Bahnhofs mithilfe von Instrumenten und sonstigen nachträglich hinzugefügten Geräuschen zu verstärken und ergänzen.
Dies hat für mich eine neue Welt in die Musik eröffnet – Kunst, aus dem Moment heraus.

An den Namen des Stücks sowie des Komponisten kann ich mich leider nicht erinnern.

Eigene Musik

Musik lässt sich nicht nur einfach spielen. Man muss sie leben, um sie zu fühlen, in eine Richtung zu lenken und zu spielen.
Ich bin noch weit davon entfernt, sie wirklich zu leben, andere fühlen zu lassen, was ich selber an der Gitarre spüre.

Wenn ich eine Gitarre sehe, kann ich nicht anders, als darauf herumzuklimpern und zu musizieren, eine Portion Musik täglich ist schon fast obligatorisch.

Lieder einfach so nachzuspielen, das kann jeder. Mein Ziel ist jeweils, ein Stück der eigenen Auffassung des Liedes einzubringen. Also kein Cover, sondern vielmehr eine Interpretation des ursprünglichen Songs zu spielen.

Beim Schreiben eigener Lieder komme ich nicht darum herum, all die Musik, die ich täglich höre und liebe, einfliessen zu lassen. So kommt es, das die meisten Lieder eher in die Pop- bis Pop-Rock-Richtung gehen.
Eine Methode, wie ich Lieder schreibe, habe ich nicht. Mal fällt mir ein Wort ein, um das ich dann einen ganzen Text, danach eine Melodie schreibe, ein weiteres Mal spiele ich einen Akkord und denke mir „so schön, wie der klingt, daraus muss ich ein Lied machen!“ und wiederum ein andermal ist es eine Melodie, welche mir hinterherläuft.

Selten entstehen Lieder, die mir auch Wochen später noch gefallen.

Zum Songwriting habe ich, meines Vaters wegen, eine sehr besondere Beziehung. Für mich ist es selbstverständlich, eigene Lieder zu schreiben. Falls ich irgendwann mal, warum auch immer, Alben verkaufen sollte, wäre es mir peinlich, sollten nur Lieder anderer Komponisten drauf sein.

Genauso selbstverständlich ist es für mich auch, schlechte Ideen, also nahezu alle, ohne weiteres zu verwerfen. Denn die Zeit, die man aufwendet, ein schlechtes Lied zu verbessern, das letztendlich doch nur schlecht ist, kann man viel besser in ein neues Projekt stecken. Dann wieder. Und wieder.

Was mir zu sagen bleibt ist, dass meine Musik sicherlich nicht einzigartig ist, da ich mich klar inspirieren lasse, sie aber dennoch klar mich in reinster Form wiederspiegelt.

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