Über mich

Masashi Tom Miyoshi, geboren am 27. März 2002. Irgendjemand, der in einer Musikerfamilie aufgewachsen ist, und der sich nun unabhängig machen will.

Aufgewachsen bin ich in Biel/Bienne, der grössten zweisprachigen und der zehntgrössten Stadt der Schweiz, und noch heute wohne ich da.
Der Vater ein langjähriger Strassenmusiker, die Mutter Kauffrau, mit der Musik als Hobby. Ja, von den ersten Momenten meines Lebens an lebte ich mit der Musik.

Schon vor dem Kindergartenalter wurde mir das erste Instrument, ein Melodica, geschenkt, mit dem ich die Grundlagen der Musik gelernt habe.
Bald folgten weitere Instrumente, ein modernes, japanisches dreisaitiges Instrument mit dem Namen „Min-Min“, anschliessend eine Ukulele, daraufhin eine Gitarre in der Grösse einer Ukulele, der Hersteller, Yamaha, nennt sei „Guitalele“, und dann kam die erste Kindergitarre, dann die erste elektrische Gitarre, die ich gespielt habe.

Und schliesslich meine erste echte Gitarre. Meine Fender Telecaster American Deluxe, hergestellt im Jahr 2006.

Zusammen mit meiner Familie musizierte ich viele Jahre lang, in regelmässigen Abständen schrieben wir ein Lied, nahmen es auf und machten ein Video dazu.
Für meinen Vater war das Ganze ein Projekt, dass jedes Lied, passend zu meinem Alter, aus einer möglichen Perspektive von mir ist. So soll es aus jeder Phase meiner Kindheit ein Lied geben.

Bis ich nicht mehr wollte.

Oben auf dem Hügel. Mit diesem Lied, das ich im Rahmen des Abschlussprojekts der Schule geschrieben habe, entstand das erste Lied, völlig ohne Hilfe meiner Eltern. Jedenfalls, was das Songwriting angeht.
Ich fing an, eigene Ideen zu entwickeln und Lieder zu entwerfen, ohne auf meinen Vater angewiesen zu sein.

Treffpunkt 25 Jahre war das letzte Lied, welches ich zusammen mit meinem Vater geschrieben habe. Es ist in der letzten Phase der Kindheit, der Abschluss der Schule. Wobei es für mich wichtig ist, zu erwähnen, dass ich dabei den Text grösstenteils selber geschrieben habe.
Den weiteren Verlauf meines Leben will ich selbst beschreiben und besingen, oder auch nicht. Ich weigere mich, meinen Vater Lieder über mich schreiben zu lassen.

Kurz darauf stieg ich aus der Familienband, Miyoshi Family, aus. Ein schwerer Schritt für mich, denn diese Band war, ausserhalb der Schule, mein gesamtes Leben. Aber ich bereue es nicht. Denn nun kann ich diese Musik machen, auf die ich Bock habe.
Ein neues Projekt meines Vaters, Nekomanma, entstand. Je nach Lust und Laune mache ich da mit – oder auch nicht.

Und nun?

Mäsu, so nennt man mich auf der Arbeit.
Ich bin ein Schreinerlehrling, und Stand jetzt bin ich im dritten von insgesamt vier Lehrjahren.

Musik mache ich weiterhin, und zwar leidenschaftlicher und motivierter als je zuvor.
Es ist nicht mehr nötig, ständig im Kopf zu haben, nur wegen den Eltern zu musizieren. Der junge Masashi, der Sohn seiner Eltern, musste Musik machen, wusste aber nie, ob er es aber auch tatsächlich wollte.
Und nun weiss ich – Mäsu – dass … ja!
Ich will musizieren!

Musik ist mein Hobby, mein Kopf. Mein Herz. Meine Seele.

Und auch wenn ich in keiner festen Band bin, so bringt mir die Musik doch jeden Tag ein Stück Freude und Motivation.

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